Gepanschter Sprit (E10) verteuert auch Super Benzin

Veröffentlicht am Januar 11, 2011

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Harte Zeiten für Autofahrer – an deutschen Tankstellen ist der Benzinpreis sprunghaft gestiegen. In einigen Städten kostet der Sprit mittlerweile mehr als 1,50 Euro. Mitschuld soll angeblich ein Pipeline-Leck in Alaska haben. Pustekuchen! In Wirklichkeit werden wir auf die neuen Spritpreise vorbereitet, die wir dem E10 “Bio”-Sprit Wahnsinn zu verdanken haben.

Der gepanschte, minderwertige E10 Sprit führt nicht nur zu höherem Verbrauch, sondern kostet auch noch mehr als normales Super Benzin. Also weniger für mehr Geld.
Niemand, der halbwegs bei Verstand ist, würde sich freiwillig diese völlig überteuerte Plörre einfüllen. Das bedeutet, daß die Tankstellen auf dem Zeug sitzen bleiben würden, somit die – von der Politik gewollten – Quoten für die Bio-Beimischung nicht einhalten könnten, und deshalb Strafzahlungen in Millionenhöhe entgegensehen würden.

Deshalb kommt also, wie es kommen muß. Kurzerhand werden die Preise für Super Benzin so weit erhöht, daß E10 Sprit billiger erscheint. So ist der Autofahrer gezwungen, das minderwertige Benzin zu tanken, wenn er nicht noch mehr zahlen will. Weil E10 aber zu einem höheren Verbrauch führt, zahlt er doch wieder drauf.

Un obwohl der E10 Sprit noch gar nicht verfügbar ist, haben die Tankstellen schon mal vorsorglich die Preise für Super angezogen. Satte 1,50 (3 Mark!).

Alles wird schlechter, alles wird teurer – die einzige Konstante im leben.

Richtig “lustig” wird es, wenn E5-Super dann langsam und klammheimlich – wie das Normal Benzin – aus dem Verkehr gezogen wird.
Dann hat man als Besitzer eines älteren Autos nur noch die Wahl zwischen Auto mit E10 zerstören, oder bei jedem Tankvorgang draufzahlen, weil man Ultimate 180, VVV-Power oder einen anderen Super Plusgut Phantasiesprit, tanken muß.

Und warum dieses Zeug überhaupt Biosprit genannt werden darf ist sowieso ein Rätsel.
Nach dem “Krümmungsgrad der Gurke” und dem “Glühbirnen Verbot” wollen sie jetzt mit “E10″ die Welt retten.

2011 beginnt mit einer Lüge im Tank.

Der angebliche “Bio-Sprit” Anteil, wird aus Mais, Weizen oder Zuckerrüben hergestellt.

Zehn Prozent “Bio” dürfen also seit 1.1.1011 im Kraftstoff (E10) sein. Die Dummen sind die Umwelt und der Autofahrer.

Natürlich muß die unselige CO2 Lüge wieder mal dafür herhalten. Obwohl niemals nachgewiesen werden konnte, daß E10 auch nur ein einziges Gramm CO2 spart.
Erzeugt wird jedoch bei der Biosprit Herstellung jede Mange. Dafür sorgen nicht nur Kunstdünger und energieintensive Verfahren, hinzu kommen noch indirekte Effekte durch die Umwandlung von Wald, Weide oder Brache in Ackerland. Unterm Strich kann Autofahren mit dem Biosprit deshalb klimaschädlicher werden, als bisher (wenn man an so was wie Klimawandel durch CO2 glaubt – für alle andern wird es nur teurer) Obendrein, als wäre das Maß nicht schon voll, sorgt der Ethanolzusatz dafür, daß mehr Kohlenwasserstoffe aus dem Kraftstoffsystem der Fahrzeuge entweichen.

Unter dem Strich also mehr Schaden und höhere Kosten – wieder mal.

Niemand wollte den gepanschten Sprit, nicht die Autofahrer, nicht die Umweltverbände und nicht einmal die Mineralölkonzerne.

Wer profitiert von der E10 Öko-Lüge?

Erstens die Ethanolproduzenten: CropEnergies, eine Tochter der Südzucker AG und in Europa führend bei der Herstellung des schlechten Stoffes, hat ihr operatives Ergebnis gegenüber dem Vorjahr verachtfacht. Der Hauptgrund dafür sei die erhöhte Produktion von Bioethanol.

Zweitens profitieren die Autohersteller: Weil nach offizieller Lesart der Biosprit grün ist, müssen ihre Produkte weniger grün sein, so jedenfalls die übereinstimmende Logik der Branche und vieler Verkehrspolitiker.

Und drittens profitiert der Fiskus: Wer E10 tankt, verbraucht mehr, und an jedem Liter verdient der Finanzminister mit. Einige Hundert Millionen zusätzlicher Euro pro Jahr, werden dem Autofahrer so aus der Tasche gemolken.

I told you so.

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