Amerikanische, spanische und britische Wissenschaftler haben unabhängig voneinander in den vergangenen Tagen brisante Studien veröffentlicht, nach denen die angeblich umweltfreundlichen Windräder mehr schaden als sie nützen. Und sie vernichten Arbeitsplätze. Deutsche Straßenmagazine halten ihren Lesern diese brandaktuellen wiissenschaftlichen Erkenntnisse offenkundig bewusst vor. Dabei stammen sie von den renommiertesten Universitäten der jeweiligen Länder.
In den vergangenen Tagen haben sich amerikanische und britische Zeitungsleser verwundert die Augen gerieben. Sie konnten lesen, was deutsche Medien den Menschen bislang verschwiegen haben: Die renommiertesten Wissenschaftler des Massachusetts Institute of Technology (MIT) bekunden, dass Windkrafträder keinesfalls so umweltfreundlich sind, wie die Befürworter der Windenergie es gern öffentlich verbreiten.
Wenn in den Vereinigten Staaten auch nur zehn Prozent der benötigten Energie durch Windkraft gewonnen werden, dann führt das zu einem Temperaturanstieg um mindestens ein Grad. Denn die Windräder bremsen den natürlichen Luftaustausch und bremsen den Wind ab. Die Forschungsergebnisse sind im Detail wahrlich spannend.
Präsident Obama will aber sogar 20 Prozent der US-Energie aus Windkraft gewinnen. Doch die schlechten Nachrichten zur Windenergie aus den Vereinigten Staaten sind in diesen Tagen nicht die einzigen: Umweltforscher der spanischen König-Carlos-Universität haben zeitgleich im März 2010 eine Studie vorgelegt, nach der jeder in der Windkraftindustrie geschaffene neue spanische Arbeitsplatz zugleich 4,27 andere spanische Arbeitsplätze vernichtet hat. Die Wissenschaftler warnen andere Staaten, dem schlimmen spanischen Beispiel beim Ausbau der Windkraft zu folgen.
Auch in Großbritannien erweisen sich die Investitionen in die »grüne« Windkraft nun als teurer Flop. Am 21. März 2010 erfuhren die Briten die Ergebnisse einer Studie zu den Leistungen britischer Windparks: Nicht einer hält, was an Energieausbeute versprochen wurde. So liefert der mit staatlichen Subventionen errichtete Windpark in North Yorkshire nur 8,7 Prozent und ein Windpark in Chelker ebenfalls nur 8,7 Prozent der versprochenen Elektrizität. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass in 245 Naturschutzgebieten nun Windanlagen stehen, die nicht die erhofften Leistungen bringen. Profitiert haben demnach nur die Anlagenbauer.
UPDATE:
In Großbritannien ist die Bilanz von Windparks verheerend. Die Betreiber müssen jetzt immer öfter von den Stromkunden und Steuerzahlern dafür bezahlt werden, dass sie die Anlagen abschalten.
Ausländische Betreiber und Anteilseigner britischer Windfarmen haben in den vergangenen zwei Jahren 535 Millionen Pfund (612,5 Millionen Euro) von britischen Steuerzahlern dafür bekommen, dass sie ihre Windparks in Großbritannien abschalten und keinen Strom produzieren. Die meisten Windkraftanlagen produzieren Strom nämlich dann, wenn er nicht gebraucht wird und nicht, wenn er – etwa an windstillen Frostabenden – stark nachgefragt wird. So hat allein die norwegische Firma Fred Olsen Renewables Mitte September 2011 für die nur achtstündige Stilllegung von 60 Windturbinen an der schottischen Grenze 1,2 Millionen Pfund (1,37 Millionen Euro) bekommen. Die meisten ausländischen Windparkbetreiber (etwa die dänische Dong Energy, die spanische Scottish Power, die französische EDF Energy und die italienische Falck Renewables) verdienen in Großbritannien inzwischen mehr Geld mit abgeschalteten Anlagen, als mit dem tatsächlichen Produzieren von Strom.
Zwei Drittel aller Windkraftanlagen in Großbritannien gehören ausländischen Konzernen, die von den hohen Subventionen angelockt werden. Britische Steuerzahler überweisen jedes Jahr mehr als 5.000.000 Pfund an Subventionen für Windräder ins Ausland. Hinzu kommen noch die oben genannten Prämien dafür, dass die Betreiber ihre Windparks abschalten, um die Netze vor Überlastung zu schützen. In Deutschland zeichnet sich eine ähnliche Entwicklung ab: Betreiber von Windparks kassieren erst Subventionen für die Errichtung und dann immer höhere Beträge dafür, dass die Anlagen still stehen.

Gribaldi
März 29, 2010
Windkraft Flop
Wieder ein dummer Furz. Zuerst heizen die Fürze der Kühe das Klima auf und nn sollen Winderäder es die Windräder sein. Dem Klima wäre wohl am meisten gedient wenn solch inkompetenten Leuten den Computer verbieten würde.
Walter
Dezember 28, 2010
Die Deutschen erzeugen mit immer mehr Windräder immer weniger Strom zu immer höheren Preisen und devastieren dabei die letzten naturnahen Landschaften. Dazu müssen alte Atommeiler immer länger laufen. Sind die Politiker dort noch zu retten? Ich glaube nicht. Ein Europa, das von den Deutschen dominiert wird, wäre ein Schrecken für alle.
schalt dein hirn ein
Januar 10, 2011
Der Beitrag ist ein einziger Scheiß!
Schaltet doch mal Euer Hirn ein: 8,7% des versprochenen Ertrages wären bei 40% Kapazität etwas über 3%. Dann dürfte über der Nordsee nie ein Lüftlein wehen…
schalt dein hirn ein
Januar 10, 2011
Noch was, Ihr Luft-Hirn-Generator-Besitzer:
Selbst die Luft, die direkt auf die Rotationsfläche eines Windkraftwerkes fällt, wird maximal zu 1% genutzt -99% streichen ungenutzt vorbei. Soviel zum hirnaussaugenden Schwachsinn, der Windaustausch würde weltweit abgebrenst werden…
Manche dumpfen Hirne könnten da etwas Luft vertragen…
Mono
Mai 8, 2011
Erstklassige Atomlobbyarbeit! !! Nichtsweiter. Herzlichen Glückwunsch.
Massachusetts Institute of Technology (MIT)!!! Machen Sie sich mal schlau wer die
Finanziert. dann wüßten Sie Bescheid.
Außerdem steht in GB nicht ein einziges Windrad in einem Naturschutzgebiet.
Das ist nicht zulässig. Die Briten sind u.a. mit ihrem National Trust Lichtjahre
den Deutschen vorraus. Diese Denkweise des Erhaltens von Landschaften und
Baudenkmälern in ihrer Ursprünglichen Art und Weise ist dort selbsverständlich.
Sun Kist Apollo
Juni 20, 2011
ganz recht! Atomlobbyarbeit! Kann mich da nur anschließen. Halten nicht was sie verprechen … das halten Braunkohlekraftwerke auch nicht und zerstören zudem die Natur nicht nur optisch, wie es angeblich die Windräder tun sondern zerstören tatsächlich Landschaftsmasse … Ich persönlich liebe ja solch einseitige Berichterstattung … vorallem wenn sie nicht im Vergleich zu dem gesetzt wird, was es eigentlich zu relativieren gilt … ATOMKRAFT – ist ja wohl das schlimmere Übel als ein Windrad im angebl. Naturschutzgebiet. Ich hab noch nie gehört, dass ein Windrad einen Supergau verursacht hat und die Endlagerung eines Windrades stelle ich mir auch umweltfreundlicher als die von Atommüll vor … ich bin kein Wissenschaftler für Umweltpolitik … reiner Menschenverstand lässt mich diesen Artikel als Nonsens erkennen …
Sun Kist Apollo
Juni 20, 2011
nur mal so zum Vergleich – und mein Gefühl sagt mir doch sofort, wie es in der Umweltpolitik weitergehen muss: –> Video: Luftbilder Braunkohle-Kraftwerke / größte Kohlendioxid-Quelle Europas!
http://www.greenpeace.de/themen/energie/presseerklaerungen/artikel/deutschland_hat_beim_klimaschutz_den_schwarzen_peter/ansicht/video/2/ext/hex_ear/
Windradparkt:
http://img.fotocommunity.com/photos/12373242.jpg
Ohne Worte!
Wikipedianer
Juli 3, 2011
Wenn Dummheit töten würde wäre der Verfasser dieses Artikels schon lange tot.
Wioe wärs mit der These “die Windräder erzeugen überhaupt keinen Strom – sie werden elektrisch angetrieben (mit Atomstrom) damit es so aussieht, als gäbe es eine Alternative” ?
Die tausenden Forscher, Banker, Politiker und andere Fachleute, die mit dem Thema beschäftigt sind, haben sich alle verschworen ? Sie befürworten die Windräder, weil es ihnen Spaß macht ? Und die Atomkraftkonzerne schweigen dazu ?
Große Konzerne wie EON, RWE + Co investieren in eine Schnapsidee ?
Wenn Windkraft wäre hätte die Atomlobby uns es schon längst in ganzseitigen Anzeigen mitgeteilt.
Wikipedianer
Juli 3, 2011
Der Autor möge seine Quellen doch mal detailliert nennen – am besten verlinken.
Offensichtlich missverstanden hat er diesen Zeitungsartikel:
http://www.telegraph.co.uk/news/uknews/7492994/Wind-farms-produce-fifth-of-expected-electricity.html
Die Studie betrifft “Onshore wind farms”.
Der schreibt: “The figures were compiled by l o b b y group Clowd ” . Oha.
Vielleicht propagiert dieser Lobbygruppe Offshore-Windparks (oder Hamsterräder mit Generator ?)
Und: “The best wind farms operate at about 50 per cent of their predicted maximum capacity while the majority produce around 25 per cent to 30 per cent.” Prima – weiter so !
Tenor: “Experts warned that subsidies for green energy are encouraging wind farms to be built in unsuitable areas.”
Gut – let’s build “wind farms at suitable areas”.
Falls ein Windpark an einer ungeeigneten Stelle gebaut wurde : Windräder abbauen und anderswo wieder-aufbauen. Wurden da vielleicht alte Windparks mit kleinen Windrädern untersucht ?
Heute hat ein großes Windrad (z.B. Enercon E-126 / 7,5 MW” einen Rotordurchmesser von 127 m und eine Nabenhöhe von 135 m. Sie arbeitet bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 34 m pro Sekunde (= nach Adam Riese 122 km/h).
Dass der Wind nicht immer mit 122 km/h bläst … da muss der Autor sich “an höherer Stelle” beschweren (oder bedanken) .
PS: “Bitte belästigen / veriwrren Sie mich nicht mit Fakten – ich habe meine Meinung!”
Wikipedianer
Juli 3, 2011
Clowd = Campaign to Limit Onshore Wind Development .
Quelle : http://www.businesselectricityprices.org.uk/offshore-wind-farms/
Wer googeln, lesen UND denken kann schreibt nicht solche Schwachsinns-Artikel wie “Frank” (sondern erarbeitet bei Wikipedia in konstruktiver Zusammenarbeit mit anderen enzyklopädisches Wissen).
Frank
Juli 3, 2011
Atomlobby? LOL Gibt´s die denn überhaupt? Wenn ja, dann macht sie einen ebenso lausigen Job wie die Tabaklobby, der es auch nicht gelungen irgendwas in ihrem Sinne zu beeinflussen, Die beiden sollten sich mal von der Wind- und Solarlobby ein paar Tricks über erfolgreiche Lobbyarbeit zeigen lassen.
Johannes
August 28, 2011
Ich bezweifle, dass Windkraftwerke imstande sind, den Wind merklich zu bremsen (außer im unmittelbaren Nahfeld – das ist klar und unbestritten). Der Teil der Atmosphäre, den das Wettergeschehen betrifft (die Troposphäre) reicht im Mittel bis auf mehr als 10 km hinauf, und in Bodennähe ist der Wind am wenigsten stark (weiß jeder Pilot und jeder Ballonfahrer – man nennt das “Windscherung”). Wie soll da ein Eingreifen in das Wetter stattfinden, das Temperturerhöhungen im Beriech von 1 Grad verursacht. Und auf welcher meteorologischen Basis? Wind bedeutet ja nicht automatisch Abkühlung. Ich glaube, da hat sich der Mann geirrt und in eine Fixe Idee verrannt.
aristo
März 9, 2012
Hier mal was aufschlussreiches für die Windkraftfans:
Windenergie ist eine kostspielige Luftnummer Teil 2
Wer Rechnen kann, ist klar im Vorteil.
Horn Hans
April 9, 2012
Der Link zu…
Windenergie ist eine kostspielige Luftnummer Teil 2
http://aristo.excusado.net/comments.php?y=12&m=03&entry=entry120309-153722
…malt ein Schreckensszenarion zu Rückbaukosten von Windenergieanlagen an die Wand.
Die Wahrheit ist aber:
- die Rückbaukosten sind alle in der Anfansfinanzierung schon einkalkuliert (weil von der Gesetzgebung gefordert)
- es fallen beim Rückbau sogar Rohstoffe (Stahlturm, Getriebe) an, weshalb das kein großer Aufwand ist. Das sieht zum Beispiel bei Atomkraftwerken ganz anders aus. Die Dinger sind nur unter extrem finanziellen und zeitlichen Aufwand rückzubauen. Mit Gau (Tschernobyl o. Fokushima) sogar völlig unmöglich. Und schaut Euch mal die Wiederherstellung eines Kohle-Tagebaugebietes an…
In der Energieerzeugung sind Windräder die am leichtesten rückzubauenden Kraftwerke.