Die weltweit besten Bedingungen zur Förderung von Energie gibt es in der Norddeutschen Tiefebene. Wir sitzen auf fast unbegrenzten Mengen Erdgas, und ebenso gibt es hier Erdöl in unvorstellbar großen Mengen. Es wächst sozusagen permanent nach.
Dies ist bislang weitgehend unbekannt. Öl bildet sich immer neu durch den irdischen Wasserstoff, der als Gas durch die Erdkruste unter hohem Druck nach oben drängt und sich auf diesem Weg mit Kohlenstoff verbindet – dieser befindet sich in riesigen Mengen in der Erdkruste.
Es gibt ganze Gebirge aus Kalkstein, Kreide und Marmor, und das sind Kohlenstoffe, Carbonate. Jeweils vier Wasserstoffatome verbinden sich dabei mit einem Kohlenstoffatom, so entsteht zunächst Methan, der Hauptbestandteil des Erdgases. Bei zunehmendem Kohlenstoffanteil verflüssigen sich beide Elemente, werden zu Erdöl.
Es gibt Dutzende verschiedener Verbindungen, je nach Ort der Förderung. Beim Aufsteigen in höhere Schichten der Erdkruste nehmen die Anteile an anderen Elementen zu. Erreichbar sind Erdgas und Erdöl über Kavernen, die oft in großen Tiefen liegen, denn dort bestehen direkte Verbindungen zu dem unter der Erdkruste lagernden reinen Wasserstoff.
Es gibt einen einfachen Grund, warum gerade in der Norddeutschen Tiefebene die Förderung riesiger Mengen sehr einfach ist: Hier ist die Erdkruste besonders brüchig – ähnlich wie in den Arabischen Emiraten, Norwegen und Holland. Wir müssen nur an bestimmten Stellen etwas tiefer bohren als es bislang geschieht.
Manche Ölkonzerne wissen, dass sie noch viele Jahrzehnte jede Menge Erdöl fördern können, sie müssen nur Geduld haben. Dann ist gewährleistet, dass sich der nachströmende Wasserstoff mit weiterem Kohlenstoff in der Erdkruste verbinden kann und permanent genügend neues Erdöl entsteht. Die durch die Medien verbreitete Panik über schwindende Erdölmengen ist eine geschickt gesteuerte Propaganda. Sie dient vor allem dazu, die Preise permanent in die Höhe zu treiben.
Daher wird auch nichts geändert an der verstaubten Theorie über die Entstehung von Erdöl aus Fossilien. Auf diese Weise kann man den Völkern suggerieren, dass Erdöl nur in begrenzten Mengen existiert und daher zwangsläufig immer teurer werden muss. Wenn wir bedenken, dass die Förderung von Erdöl im nahen Osten weniger als 10 Dollar pro Barrel kostet und sich der Ölpreis in 2008 zwischen 40 und 150 Dollar bewegte, können wir leicht errechnen, welch immense Umsätze dort gemacht werden. Es sind zurzeit jeden Tag rund fünf Milliarden Dollar allein für die Ölförderung. Dazu kommen noch die Umsätze aus dem Erdgas, die permanent ansteigen, sie dürften ähnlich hoch sein, und der größte Teil davon sind Gewinne.
Es ist so, dass Öl und Gas vorzugsweise dort gefördert werden kann, wo die Erdkruste recht brüchig ist, und das gilt heute insbesondere für den Nahen Osten. Die größten offiziell bekannten Ressourcen befinden sich unter den arabischen Ländern, mehr als in allen anderen Ländern zusammen. Das ist kein Zufall, denn dort bestehen die besten Verbindungen zum Wasserstoffmantel im Inneren der Erde, aus dem die stetig nachwachsenden Erdölmengen gespeist werden.
Es gibt daher kein Erdölfeld, aus dem nicht auch Erdgas austritt. So finden wir in Saudi-Arabien das größte bekannte Erdölfeld der Erde, Ghawar, allein aus ihm werden rund sechs Prozent der Weltproduktion an Erdöl gefördert, und das ununterbrochen seit fast 60 Jahren. Über 60% des Öls in Saudi-Arabien entstammen diesem Feld.
Ähnlich gute Möglichkeiten Erdöl und Erdgas zu fördern, gibt es überall dort, wo die Erdkruste gebrochen ist, insbesondere in der brüchigen und dünnen Kruste der Norddeutschen Tiefebene, von der Nordsee bis zur Ostsee. Meine jahrelangen Auswertungen haben das eindeutig gezeigt, wir müssen dort nur etwas tiefer bohren, als es bislang üblich ist. Mir sind durch seismographische Messungen viele Orte bekannt, wo wir direkt fündig werden.
Die Theorie vom fossilen Ursprung des Erdöls ist grundsätzlich falsch, hier wird im großen Stil betrogen und die Menschen werden für dumm verkauft. Wie sollen die Überreste von Lebewesen tausende Meter unter die Erdoberfläche gelangt sein? Wie sollen sich geringe Mengen von Tierüberresten in stets zunehmende Ölvorräte verwandelt haben? Wie will die Theorie fossiler Erdölentstehung das Austreten von ungeheuren Mengen an Öl und Gas auf dem Meeresboden erklären?
Diese Theorie, dass Öl und Gas in Millionen Jahren durch die Verwesung von Pflanzen und Tieren entstanden und deshalb nur begrenzt auf der Erde vorhandenen sei, wurde 1757 vom russischen Geowissenschaftler Mikhailo Lomonossov entwickelt. In der westlichen Welt ist diese Theorie nie offiziell angefochten worden. Doch später wurde sie in der UDSSR verworfen, und die anorganische Ölentstehung war im 20. Jahrhundert jahrzehntelang Lehrbuchmeinung. Seit der Übernahme des Ostblocks und der dortigen Ölindustrie durch den Westen ist die entsprechende Literatur aus den Bibliotheken verschwunden.
Die Realität sieht so aus: Wenn Lebewesen im Wasser sterben, versinken sie zunächst. Innerhalb weniger Tage bilden sich in ihnen Faulgase, wodurch sie wieder auftauchen müssen. Anschließend findet eine vollständige Entgasung an der Wasseroberfläche in der Atmosphäre statt – und erst dann können sie endgültig im Wasser versinken. Dort zersetzen sich die entgasten Kadaverreste im Laufe der Zeit.
Tote Wesen an Land verfaulen noch schneller oder sie werden gefressen. Übrig bleiben Knochen, also Kalk und Kalziumverbindungen, sie enthalten auch Kohlenstoff. Doch es gibt physikalisch keine einzige Möglichkeit, dass irgendwelche Gase von Lebewesen oder sonst woher in die Tiefen der Erde oder gar unter die Böden der Ozeane gelangen.
Erdöl entsteht nicht durch tote Pflanzen und Tiere, sondern ist die Folge einer Hydrierung, der Verflüssigung von Wasserstoffgas aus dem Erdinneren durch die Verbindung mit festem Kohlenstoff innerhalb der Erdkruste. Ich konnte in vielen Experimenten beweisen, dass sich verschiedene Kohlenwasserstoffe, und vor allem die sauberen, ausschließlich durch anorganische Reaktionen bilden.
Es ist kein Geheimnis, dass die Ölindustrie die Theorie der fossilen Entstehung schon lange als Märchen betrachtet. Nur so ist erklärbar, dass die immensen Ölfelder in der Nordsee jemals gesucht und gefunden wurden, man dort sucht, wo eigentlich kein Öl sein sollte. Es gibt dort keine der mächtigen Sedimentformationen, in denen man Erdöl offiziell vermutet.
In einem einzigen Ölfeld südlich der Küste von Louisiana sind rund 180 Milliarden Tonnen Öl vorhanden. Das sind 30 Prozent mehr als die Menschheit bislang in ihrer gesamten Geschichte gefördert hat. So warten an vielen Stellen rund um die Erde unerschöpfliche Vorräte auf uns – insbesondere in Deutschland sind sie längst nicht erschlossen.
Warum bohrt man im Atlantik mehr als 5.000 Meter tief, wie südlich von New Orleans? Man fand in dieser Tiefe ein Ölfeld, das rund eine Milliarde Barrel Öl enthält. 2003 berichtete die Geotimes über die Situation der Ölquellen im Golf von Mexiko.
„Unter dem Golf von Mexiko fließen Kohlenwasserstoffe durch ein kompliziertes Netzwerk an Verbindungswegen und Reservoirs nach oben. All das entstand nicht vor Millionen von Jahren“, so Larry Cathles, Chemiker und Geologe der Cornell University.
„Wir betrachten hier ein gigantisches Durchfluss-System, in dem sich Öl gegenwärtig bildet, sich durch die überlagernden Schichten hocharbeitet, die Reservoire füllt und an den Ozeanböden austritt. Und all das in heutiger Zeit!“
Nach dem Rückgang der Ölpreise Ende 2008 wiederholte der Chefökonom der BP, Dr. Christoph Rühl, seine skeptische Einstellung gegenüber der biotischen, der Peak-Öl-These:
„Ich sehe keinen Grund, die Peak-Öl-Theorie als stichhaltig anzuerkennen, weder auf theoretischer, noch wissenschaftlicher oder ideologischer Basis…
Tatsächlich ist die ganze These, wonach es nur begrenzte Mengen Öl im Boden gibt, das mit einer gewissen Rate verbraucht wird und dann zu Ende geht, mit nichts gerechtfertigt.
…Peak-Öl wird seit 150 Jahren prophezeit, es hat sich nie bewahrheitet und so wird das auch zukünftig bleiben.“
Abdallah Dschum´a, ist der Geschäftsführer von Aramco, der größten Erdölfördergesellschaft der Welt. Mit geschätzten 780 Milliarden Dollar Unternehmenswert war Aramco im Dezember 2005 das wertvollste Unternehmen der Welt. Dschum´a wurde 1995 vom Minister der saudischen Erdölindustrie, Ali Al-Naimi, zum Geschäftsführer ernannt. Er arbeitet seit 1968 für den Konzern und ist Mitglied des Saudi Aramco Board of Directors. Seiner Meinung nach muss sich die Welt Anfang 2008 keine Sorgen über versiegende Ölvorkommen machen:
„Wir haben die menschliche Fähigkeit, neue Erdölvorkommen aufzufinden, die Förderraten zu erhöhen und unzugänglich erscheinende Felder anzuzapfen, grob unterschätzt.“
Die Lösung all unserer irdischen Probleme hängt daher von unseren Erkenntnissen über die wahre Struktur der Erde und den technischen Fähigkeiten ab, die gewaltigen Energieressourcen im Inneren der Erde und in den Meeren zu finden und zu fördern. Die Menschheit leidet seit Jahrzehnten unnötig unter Energieproblemen, weil Newton und seine Nachfolger die wahre Struktur der Erde bislang nicht erkannten, sie als einen massiven Steinklotz definierten, in dessen Inneren ein heißer Eisenkern sitzen soll.
Tatsächlich ist die Erde ein Wasserstoffballon! In Norddeutschland müssen Tiefbohrungen durchgeführt werden. Die besten Orte sind mir bekannt. Auf diese Weise lässt sich der Erdmantel, der aus reinem Wasserstoff besteht, direkt anzapfen. Der saubere Wasserstoff wird unter hohem Druck ausströmen und kann direkt zur Energieerzeugung genutzt werden.
Deutschland muss auch hier voran gehen und den Weg in die Zukunft zeigen, wie in vielen anderen Bereichen. Nur auf diese Weise lassen sich alle derzeitigen weltweiten Wirtschaftsprobleme lösen. Dann muss niemand mehr hungern. Uns hilft kein Gelddrucken, keine grüne Politik, sondern ausschließlich Energie – das Maß aller Dinge. Wir sitzen drauf und beschäftigen uns mit lächerlichen subventionierten Windmühlen, Biogas und Solarzellen.
dosso
Januar 27, 2010
Ja, der Erdkern besteht aus reinem Nougat, hat mir mal ein Nutellamitarbeiter gesagt, der daran arbeitet, die unerschöpfliche Quelle endlich anzuzapfen und sich dann selbständig zu machen. Im Legoland legen die ersten Fianziers schon zusammen!
Sam
Oktober 9, 2010
Das MIT und das CERN haben bestätigt, dass an einigen Stellen bereits fertige Nussini endlos rauskommen. Dies primär aufgrund der Erd-Mondgravitation und der dauernden Eisschmelze.
kehraus
Januar 27, 2010
Ich freue mich immer über sachliche und fachlich qualifizierte Kommentare mit schlagkräftigen Argumenten.
Danke, Kehraus
delta
Januar 30, 2010
Hallo Herr Kehraus,
ich vermisse Zahlen Daten Fakten. Wo sind die von Ihnen gefundenen Vorkommen, wie tief müssen wir bohren, welchen Preis sagt Ihre Machbarkeitstudie pro barrel vorraus. Natürlich wissen wir nie ob es noch dinge zwischen Erde und Himmel gibt oder eben zwischen Erdkruste und Erdkern. Wissenschaft aber muss mit These und Beweiß arbeiten, bestenfalls mit der dazugehörigen Falsifizierung. Vielleicht gelten doch beide Theorien eben Öl entsteht sowohl durch fossile und abiotisch. Nikolai Kudrjawzew und der im westen bekannte Thomas Gold sind/waren Vertreter dieser (Ihrer) Theorie. Was ist Ihrer Meinung nach schlecht an einer dezentralen Ernergieversorgung. Hier eine These von mir
je dezentraler/desto billiger
Ich warte auf Ihre Falsifizierung dieser recht einfachen These. Aber meine bescheidene Meinung dazu ist, die ergibt min. 2 Doktorarbeiten, ob diese frei und unabhängig sind werden wir dann an Zahlen Daten Fakten herausfinden müssen.
Grüsse
Peak-Oil.com
Mai 2, 2010
Abgesehen davon, daß ich den Boom, den die abiotische Theorie in jüngster Zeit durchmacht, für eine Verdrängungsstrategie halte, will ich auf folgendes hinweisen:
Egal ob Öl abiotisch oder biotisch entsteht, wichtig ist, mit welcher GESCHWINDIGKEIT das passiert. Derzeit fördern und verbrauchen wir Erdöl mit einer Geschwindigkeit von ca. 80 Millionen Barrel pro Tag (weshalb ein 1-Milliarden-Barrel-Fund grade mal 12 Tage reicht). Damit es KEINEN Peak in der Förderung gibt muss das “Nachwachsen” des Erdöls in mindestens derselben Geschwindigkeit passieren:
http://peak-oil.com/abiotische-theorie.php
Da bin auch ich auf Zahlen und Fakten gespannt.
NixZen
Mai 2, 2010
Na dann mal los und angebohrt, aber bitte mit Plänen für Katastrophen.
Und nein, auch ohne Öl und Atomstrom werden die Lichter nicht ausgehen.
http://nixzen.wordpress.com/2010/05/02/deepwater-horizon-ohne-plan-b-in-die-katastrophe/
JFK
Mai 17, 2010
Üblicherweise werden neue Ideen und Theorien lächerlich gemacht und als absurd dargestellt. Ich finde die Erklärung, dass Erdöl aus toten Tieren entsteht absurd. Wo sind hier die Zahlen und Fakten? Tote Körper verwesen und warten nicht darauf nach einigen Millionen Jahren so tief ins Erdinnere gesunken zu sein um dort als Erdöl wieder gefördert zu werden
Hier ist übrigens ein sehr guter Link zu dem Thema…
http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/oel-und-erdgas-ohne-ende-forscher-findet-hinweise-fuer-abiotische-entstehung-von-erdoel-und-erdgas/
Maximilian
Juni 30, 2010
Also wenn der Erdmantel nicht aus flüssigem Gestein besteht:
-Wieso wird es dann immer wärmer je weiter man in die
Tiefe Bohrt?
-Von wo werden all die Vulkane gepeist, woher kommt das flüssige Gestein wenn nicht aus dem inneren??
Sorry, aber der gesamte Text ist alleine mit der Anasage, “das gesamte Innere der Erde sei aus Wasserstoff” schon hinfällig. Mal abgesehen von den Fehlenden Informationsquellen für die ganzen anderen Behauptungen??
Und wieso leben die Menschen schon immer in einer Energiekrise. Ich bemerke bis jetzt recht wenig davon. Man darf an der Tankstelle auch nicht vergessen das 50% der Spritkosten aus Steuern besteht!!
Aber war mal wieder einen lacher Wert!
mfg
Mikrobe
Juli 26, 2010
Der einzige Ballon, den ich wahrnehme, ist der Text und dessen Aussagen. Peng!
WarumNicht
Juni 2, 2011
Ich weis nicht warum hier ein Beitrag fehlt, in dem es um die Entstehung von Erdöl geht, aber ich möchte mich dem anschließen. Es ist, laut dem Beitrag, auf verschieden Art und Weise möglich, das Erdöl entsteht. Laut der Aussage durch organische Ablagerungen, wie dies uns immer wieder erzählt wird, und durch andere Vorgänge. Insbesondere durch Bakterien, die z. B., Schwefelwasserstoff, Wasserstoff u. viele andere Stoffe verwerten. Er schrieb weiter, das dies einmal untersucht gehöre. Bakterien leben selbst “im Gestein”, und in mehreren tausend Metern tiefe, im Meer. Durch Brüche und Risse, werden diese mit “Nahrung” versorgt und bilden somit, so der Schreiber, Erdöl. Dieses, so Beobachtungen, dann durchaus wieder in der Lage ist, alte Fundstätten, von denen man glaubte, das diese leergepumpt seien, wieder aufzufüllen.
Tom
August 27, 2011
Sehr gefährlich dieser Text, sehr gefährlich …
sceptic scientist
Oktober 9, 2011
“Extraordinary claims require extraordinary evidence” – Außerordentliche Behauptungen erfordern außerordentliche Beweise.
Versuchen Sie es doch mal damit bevor (mal wieder) die Weltverschwörung herbeigeschrieben wird.
Frank
Oktober 9, 2011
Dann würde ich gerne mal deinen extraordinariy evidence für den claim der organischen Entstehung von Erdöl sehen. Wie viel vergammelte T-Rex und umgestürzte Eichen (die nicht gefressen wurden oder einfach verfault, sondern unversehrt in die Erde gesunken sind) brauch ich denn für einen Tank voll Benzin?
Und ja das ist stark vereinfacht und holzschnittartig und mir ist auch die Theorie der abgestorbenen Meerestiere bewußt. Nur bewiesen hat diesen extraordinary claim der organischen Herkunft auch noch keiner.
Anonym
April 8, 2012
Unser Planet Erde ist ein chemischer Reaktor. Ob in der Atmosphäre oder im Erinneren überall laufen ununterbrochen chemisch- physikalische Prozesse ab.