Deutsche Kommunen machen Ernst: 2010 steigt die Zahl der Umweltzonen weiter. Gleichzeitig verschärfen Metropolen wie Berlin oder Frankfurt am Main die Vorschriften. Der Wahnsinn scheint kein Ende zu nehmen. Zeit wieder mal über die ganze Misere nachzudenken.
1. Laut offiziellen Arbeitsschutzrichtlinien wird ein Feinstaub (PM10) Wert von 10.000 ppm am Arbeitsplatz als unschädlich für die Gesundheit angesehen.
Durch die völlig aberwitzige Senkung der Grenzwerte für Außenluft vor einigen Jahren wird dem selben Arbeiter gesagt, sobald Du in´s Freie kommst ist nicht mehr 10.000 ppm unschädlich sondern 50 ppm.
Daran sieht man schon wie völlige Verlogenheit der gesamten Debatte.
2. Nie war die Luft so sauber wie heute und das schon Jahre VOR Einführung der Zonen. Die angebliche Belastung ist nur eine gefühlte bzw. herbei phantasierte. Leute die seit den 60er Jahren (wo es wirklich noch schlechte Luftwerte in München gab) am Mittleren Ring wohnen, bekommen ausgerechnet NACH der bodenlosen Absenkung der Grenzwerte Hustenanfälle wenn sie das Fenster öffnen – nicht als noch ganz andere Mengen von Schadstoffen in der Luft waren – nein heute, wo sie die sauberste Luft seit Dekaden atmen.
3. Die angebliche sooo schädigende Wirkung ist eine, für die es keine belastbaren Zahlen gibt wenn man sich einmal die Mühe macht genau hin zu sehen und auch Fachliteratur bemüht statt nur “Bild der Frau”. Selbst für den Laien ist einsichtig, daß sonst Köche, Friseusen, Bauarbeiter, Schweißer und hunderte von anderen Berufsgruppen – alle mit gesetzlich zugelassenen 10.000 ppm – längst überdurchschnittliche Gesundheitsschäden aufweisen müßten. Tun sie aber nicht – obwohl sie täglich einer Belastung ausgesetzt sind, welche die Außenluftgrenzwerte von 50 ppm mehr als 200fach überschreiten.
4. Feinstaub macht vor den Schilder nicht halt. Weshalb kann irgendjemand, der noch halbwegs bei Verstand glauben, daß Feinstaub (vor allem der zusätzlich durch die weiträumige Umfahrung der Zonen verursachte) vor den Schildern halt macht? Selbstverständlich wird er durch den Wind in die Zonen getragen. Da nur ein verschwindend geringer Teil des Feinstaubes aus dem Auspuff stammt, ändern sich auch die Messwerte durch die Fahrverbote nicht, was das zitierte Papier ja auch belegt. Fahrverbote (selbst Totalsperren für alle Fahrzeuge – wie mehrfach bewiesen
)sind deshalb keine geeignete Maßnahme zur Feinstaubreduktion.
5. Alte Dieselfahrzeuge erzeugen zwar Ruß aber keinen Feinstaub. Nur die neueren, hoch verdichteten Diesel tun das. Nun hat natürlich kein Politiker den Nerv dem Bürger zu sagen, daß er mit seinem neuen Euro4 Mercedes nicht in die Umweltzonen darf, mit einem 30 Jahre alten Strich-Achter aber schon. Auch hier wieder die bigotte Verlogenheit der ganzen Debatte. In Holland hat man den Wahnsinn bereits erkannt und die Umweltzonen wieder abgeschafft – auch in anderen EU-Ländern denkt man bereits in die selbe Richtung. Warum am deutschen Wesen wieder mal die Welt genesen soll ist mir allerdings schleierhaft.
Anstatt uns darüber zu freuen, die sauberste Luft seit Dekaden zu atmen wird hier gejammert, wenn die Werte über völlig lächerliche 50ppm steigen.
Die Filterindustrie hat (Skandal schon vergessen?) nicht unerheblich Geld in die Lobbyarbeit gesteckt (und dazu noch – nicht funktionierende Filter geliefert) siehe Deutsche Umwelt Hilfe E.V. (DUM).
Es geht – wie bei den meisten diese Aktionen – nur um eines. Geld umzuverteilen.
Am schlimmsten trifft es wie immer die sozial schwächsten.
Jemand der eine alte Kiste ohne oder mit roter Plakette fährt macht das bestimmt nicht aus nostalgischen Gründen sondern weil er es sich schlicht nicht leisten kann, einen Neuwagen zu kaufen (auch nicht mit Umweltprämie).
Wenn er das Pech hat auch noch plötzlich in einer “Umweltzone” zu wohnen – wir er über nach praktisch enteignet, denn sein Wagen ist über Nacht nahezu wertlos geworden. Die Anzahl diese Fälle so verschwindend gering, daß ihr Feinstaubanteil (wenn sie denn überhaupt einen Diesel fahren)weit unter die Messgrenze fällt. Trotzdem bedeuten die Zonen gerade für diese eine besondere Härte.
Eine Härte die um so grausamer und absurder erscheint, wenn diese Menschen auch noch einen Benziner fahren, der keinen nennenswerten Feinstaub erzeugt – ihnen aber dennoch die Mobilität genommen wird – für nix.
Bezeichnenderweise werden diese Maßnahmen gerade von denjenigen Politikern besonders gefördert, die sich das Soziale gerne besonders laut auf die Fahne schreiben.
Ich frage mich allen ernstes was passiert, wenn nur noch Autos mit grünen Aufklebern in die Zonen dürfen und sich die Messwerte immer noch nicht verändern?
Werden dann die “Totalen Umweltzonen” ausgerufen? Werden die Wahnsinnigen so weit gehen und totale Fahrverbote für Innenstädte erlassen? Und was, wenn die Grenzwerte dann (erwartungsgemäß) immer noch überschritten werden?
Werden sie dem Irrsinn abschwören, Feinstaub auf ihr Haupt streuen und büßen?
Lau
Februar 26, 2010
Unsere verlogenen und korupten Politiker sollte man auf die Schnauze hauen. Der einzige der glaubwürdig ist , ist Herr Westerwelle. Der sagt wenigstens die Wahrheit, so wie das Volk denkt. Es geht doch nur ums abzocken der Menschen. Warum macht das Volk keinen Aufstand? Der Deutsche traut sich nicht, Schade.
Alle anderen in Politik sehen doch nur zu wie sie bestens versorgt werden. In die eigene Tasche wirtschaften und das Volk für blöd halten. Aber die Rache des kleinen Mannes kommt, darauf könnt ihr Gift nehmen. Wartet ab was demnächst passiert?
Anonym
Mai 13, 2012
Die Umweltzonen ist der grösste blödsinn aller Zeiten hier in Europa wie schon geschildert macht der feinstaub nicht halt an denn Schild und Sagt halt hier ist eine Umweltzone und andere Länder der Welt lachen uns aus wie verrückt die Politiker sind in Europa und Deutschland sind wenn China oder die USA nicht an die umwelt denken also weg mit den Umweltzonen ist nur Geldschneiderei deswegen werde ich meien Wagen nicht umrüsten ich fahr so rein wenn mit glück wenn ich nicht so oft in eine grüne umweltzone fahre ist es günstiger 40 Euro statt 1200 Euro für Partikelfilter.
Die Deutschen Stadtväter sie bekloppt die umweltzonen einzuführen statt dagegen zu sein wie z.B Stuttgart die Gesamte Stadt nur Geld sehen die Schwaben deswegen gehst den so gut